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Per pedes

Hallo Freunde der Sonne,

ab heute gehöre ich wieder dem Fußvolk an. Das mag für Leute, die wissen, dass ich keinen Führerschein besitze, etwas seltsam klingen, aber es ist so. Schweren Herzens kündigte ich heute das Abo für meine Monatskarte, die mich jeden Monat viel zu viel Geld kostete. Manche werden mich fragen: “Scheiße, Frau J, wie machst Du das nur, so ohne Auto UND ohne Monatskarte?” (Warum gehen Menschen eigentlich davon aus, dass man unbedingt eines davon braucht, um sich fortzubewegen?)

Folgende Gründe sprechen nun also gegen eine Monatskarte:

  • Ich brauche nicht mal zehn Minuten zu Fuß zur Arbeit. Einfach los, ohne Auto, ohne Bahn, ohne sich an Zeiten oder den Verkehr halten zu müssen. Wirklich positiver Nebeneffekt.
  • Falls wir zum Freund gehen (was von hier aus gesehen am Arsch der Welt ist), nimmt er mich mit dem Auto mit zu sich und am nächsten Tag wieder mit in die Stadt. Das ist ziemlich praktisch bei gleichen Arbeitszeiten.
  • Da ich sehr zentral wohne, gibt es alles, was ich brauche, in nächster Nähe – es ist also keine Bahn nötig.
  • Für alles andere kann man sich spontan Tickets ziehen, yippiyayay.

Aus den Gründen habe ich den gelben Blitz in letzter Zeit nicht mehr wirklich von innen gesehen.

Das wird zwar ziemlich gewöhnungsbedürftig am Anfang – vor allem jedes Mal vor dem Fahren ein Ticket zu kaufen (scheiße, wie oft werde ich es vergessen, und wie oft wird mir just in dem Moment ein Kontrolleur über den Weg laufen) und gegebenenfalls mal eine Strecke zu laufen – ist aber okay und wesentlich günstiger als jeden Monat achtzig Euro (für quasi nix) zu zahlen.

Stadtbahn fahren gehörte für mich zwar bis dato immer irgendwie zum Stadtleben dazu … und alles in allem fahre ich ja sonst auch wirklich sehr gerne Bahn – ein bisschen wehmütig bin ich also doch. Aber – Pluspunkt – ich werde noch mehr zu Fuß unterwegs sein, als eh schon. Ich werde also total supersportlich werden.

14. Mai 2012, 21:34 Uhr


Das war mein Freitag

Gestern hat wohl jemand Lose für Scheißtage verteilt, und ich hab eines abbekommen. Nachts hate es schon angefangen, als ich vom Essen vom Vortag (das ich jeden zweiten Donnerstag mit meiner besten Freundin beim Pizza Service bestelle) irgendwie nicht vertragen habe und die halbe Nacht zwangsweise auf der Schüssel verbrachte. Irgendwann schlief ich halb auf der Couch im Wohnzimmer, weil jedes Mal vom Hochbett ins Badezimmer in meinem Zustand ein halber Marathon war.

Gegen Nachmittag beschloss ich dann, gen Heimat zu fahren, um mich dort vollends auszukurieren (krank und gleichzeitig allein sein ist doof). Wollte ich abends im Prinzip sowieso machen, wusste aber nicht, wie es mir gehen würde. Da es gerade ganz gut war (= ich musste nicht alle halbe Stunde aufs Klo rennen), beschloss ich, schon früher zu fahren, und mich von meinem Vater abholen zu lassen, weil er zu der Zeit Feierabend hatte. Also ging ich kurz nach drei zur S-Bahn, um festzustellen, dass a) die ganze S1 voll von trinklustigen Wasen-Gängern war und b) die Bahn fünf Minuten später kam (weil die ganze Meute natürlich Stunden braucht, um ein- und auszusteigen), so dass ich meinen Anschluss in Bad Cannstatt eh nicht schaffen würde (hallo, eine Minute?!).

Ich beschloss, in meinem Krank-Gammel-Look und meiner Plastiktüte dann eben doch direkt am Hauptbahnhof am Gleis auf den nächsten Zug zu warten. Die Menschen schauten mich mitleidig an. Ich kleide mich nämlich so, wie ich mich fühle, wisst ihr Bescheid.

Insgesamt war ich dann anstatt einer halben gleich eineinhalb Stunden unterwegs, der Zug zu mir nach Hause war natürlich auch des Todes voll und ich setzte mich notgedrungen auf die Treppen, überlegend, ob ich so mitleidserregend aussehe, dass es sich lohnen würde, einen Hut für Spenden aufzustellen. Ich verwarf die Idee aber schnell wieder, weil ich keinen Hut hatte und vor mir ein Polizist stand, und ich sah seine Waffe ganz genau.

Zuhause stellte ich dann fest, dass ich zwar meinen MacBook dabei hatte, mein Ladekabel schlauerweise aber nicht, was impliziert, dass ich die Kilos völlig umsonst mitschleppte und eigentlich auch auf meine Bonus-Plastiktüte hätte verzichten können, und somit insgesamt weniger wie ein Penner ausgesehen hätte, abgesehen von meinen Haaren. Außerdem musste ich meinen Eintrag hier an einem Windows-Rechner schreiben, was inzwischen höchst ungewohnt für mich ist. (HALLO DRAG UND DROP?)

Aber immerhin war schönes Wetter.

12. Mai 2012, 13:31 Uhr


Kochen, essen und genießen.

Essensvorbereitung

Es gibt überwiegend zwei Typen von Essern (nach meiner ausgiebigen Studie): erstens, der Genießer. Der Genießer isst bewusst, das heißt, es bereitet sich auf seine Mahlzeit vor. Er kocht, lässt kochen, und isst: langsam, genüsslich, ohne jegliche Hektik, bevorzugt mit jemanden, Freunde, Familie, Partner. Man isst am Tisch, das Essen ist hier sozusagen das zentrale Ereignis, bei dem man zusammensitzt und den Tag Revue passieren lässt.
Dann gibt es noch den, der das Essen eher als Nahrungsaufnahme sieht. Das heißt nicht, dass er nicht gerne isst – das tut er sogar außerordentlich gerne. Er isst viel, und weiß auch ganz genau, was er essen will, ist dabei aber nicht so darauf bedacht, mit Genuss zu essen, sondern eher schnell. Diese Art Esser isst auch gerne mal “nebenher”, also vor dem Fernseher oder Rechner, hauptsache es gibt was (überspitzt formuliert).

Ich war schon immer ein Genießer – und für mich war das Essen schon immer ein zentrales Ereignis: die Familie kommt zusammen, isst, erzählt. Das Essen wurde entweder von meiner Mutter oder meinem Vater zubereitet und von mir heiß geliebt. Noch heute finde ich es furchtbar und egoistisch, wenn das Kochen nicht gewürdigt wird, in dem man sich darüber beschwert, wenn mal etwas nicht so gelungen ist oder man zu spät oder gar überhaupt nicht zu Tisch kommt.

Nomnomnom, Frühstück.

Das mit dem Essen hat sich bis heute so gehalten – zwar koche ich meistens nicht, weil der Freund das liebend gerne tut, aber wir essen (abgesehen von Ausnahmefällen) jeden Abend am Tisch, um dann über den Tag oder sonstiges zu sprechen. Für mich ist es immer wichtig, mich auch fürs Kochen zu bedanken, weil es wirklich aufwändig ist (zumindest schnippelt köchelt der Freund immer etwa eine Stunde vor sich hin) und ich es wirklich schätze, wenn sich jemand die Mühe macht, etwas zuzubereiten.

Essenstechnisch wurde bei uns zu Hause sehr vielfältig und frisch gekocht, also nie Soße aus der Packung oder so ein Kram. (Darüber war ich als Kind schon immer glücklich, nicht bei jedem gab es die Spätzle immer frisch, jaha!) Nur Gemüse gab es meistens tiefgekühlt – aber wenn man sechs Personen bekochen muss, von der der Großteil nicht mal Gemüse mag (Kinder eben), ist es wohl das einfachste. Kein Wunder, dass ich bis vor drei, vier Jahren nie wirklich Gemüse aß – der Geschmack vom Tiefkühlgemüse blieb mir irgendwie immer im Gedächtnis – vor allem diese Mini-Karöttchen und Erbsen. Urghs.

Trotzdem bin ich stolz darauf, dass ich nach meinem Auszug nie bewusst auf Fertiggerichte zurückgegriffen habe – diese Phase des Testens hatte ich bis dato schon hinter mir, und irgendwann kommt man eben darauf, dass es geschmacklich nicht so der Burner ist. Gekocht habe ich für mich selbst eigentlich auch selten, war schon sehr oft zum Essen aus, und wenn ich kochte, dann sehr einfach.
Dennoch kam ich erst sehr spät darauf, es nochmal zu versuchen und mich mit Gemüse und Konsorten anzufreunden und auch bewusst zu kochen. Heißt, mit Liebe und Lust etwas zuzubereiten um dann ohne Hektik zu essen – etwas selbst “erschaffen”, weg von fertigen Sachen, des Geschmacks und der Prozedur wegen. (Natürlich freue ich mich auch nebenher über den Gesundheitsaspekt.) Wenn ich bei mir zu Hause bin und nur für mich koche, ist es schon so ein kleines Ritual geworden, wirklich “nur” für mich zu kochen, worauf ich mich inzwischen immer freue und das auch genieße. Ein kleines Stück Frieden sozusagen.

Abendessen, nomnomnom.

Menschen, die gerne kochen, sagen, das Kochen und anschließende Essen sei für sie Entspannung nach einem anstrengenden Arbeitstag. Inzwischen kann ich das wirklich gut nachvollziehen, und bin auch froh, das anderen und später auch mal meinen Kindern mitgeben zu können: ausgewogenes und vielfältiges Essen ist nicht nur Nahrungsaufnahme, es bedeutet Entspannung, Zusammenkommen, Freude und Gesundheit. Es ist ein Ritual und ein Lebensgefühl.

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6. Mai 2012, 22:04 Uhr


Rückblick. Titanic. Bier.

Irgendwie kam ich die letzten Tage überhaupt nicht dazu, zu bloggen. Die Gründe hierfür sind vielfältig:

  • Ich trank mehr als ein Feierabendbier und war danach geistig nicht mehr aufnahmefähig.
  • Wenn ich dann daheim war schaute ich die zweite Staffel Grey’s Anatomy. Oder schlief einfach direkt ein, sozusagen bierverschuldet.
  • Gestern hingegen war ich leicht depressiv verstimmt und hatte keine Zeit, mich um die kleinen Dinge zu kümmmern. Ich denke, jetzt geht’s langsam auf die Milife Crisis zu.
  • Außerdem habe ich diese Woche Titanic gesehen und einen Flashback zurück in die Neunziger erlebt. (Leider war ich zu dick für meine Adidas-Knopf-Hose und das Revival konnte nicht zu hundert Prozent stattfinden.) Ich sah Titanic 1997 fünf Mal im Kino. Einmal mit meiner Mutter, die anderen vier Male mit meinen damals zwei besten Freundinnen, mit denen ich mich wenige Wochen später verkrachte und die sich gegen mich verschworen. Zu dieser Zeit hatte ich auch die BRAVO abonniert, die natürlich voll von Leo-Poster und -Schnickschnack war, den ich ja auch heimlich anschmachtete. Nun ja, jedenfalls war es echt gigantisch – und scheiße, ich kann noch ganze Textpassagen mitsprechen, obwohl ich ihn seit dem Kino damals höchstens mal an irgendeinem Weihnachten sah. Total krank.

Ich wollte eigentlich auch wirklich viel bloggen und berichten, beispielsweise, warum ich von Spotify weg bin und wieder auf meine gute und große lokale-total-nicht-cloud-mäßige Musikdatenbank zurückgreife (was letztlich nicht nur daran liegt, dass ich mir von unserem Entertain-Server sechzig Gigabyte Musik gezogen habe). Eigentlich wollte ich dem Titanic-Film auch einen eigenen Beitrag widmen, allerdings will ich nicht wirklich auf Grund meines Filmgeschmackes von Euch geflamed werden (das hat alles nämlich rein nostalgische Gründe).

Aber wir haben ja Zeit.

26. April 2012, 21:55 Uhr


Ich hab Probleme, ey.

Ich sitze hier so da, und denke über meine Probleme nach. Und während ich so nachdenke, schlafe ich fast dabei ein. Wo wir schon bei Problem 1 wären.

Problem 1: Es ist nicht mal elf Uhr und ich will schlafen.
Scheiße, bin ich schon über hundert oder was? Vorzeitiger körperlich Verfall oder was ist da los? Oder arbeite ich tatsächlich seit neustem richtig? Ich habe heute nach Feierabend auf den Akku meines iPhones geschaut und er war noch bei über achtzig Prozent nach letztem morgendlichen Laden.

Problem 2: Ich habe mir Schuhe bestellt, genauer gesagt, Sneakers, und die liegen bei der Post.
Und der Postmann hat mir keine Benachrichtigungskarte in den Briefkasten geworfen. Vielleicht aber auch schon, war eventuell zu dunkel, um einen genaueren Blick in den Briefkasten zu werfen. Was das Gute daran ist: Die Post liegt genau auf dem Weg von meiner WG zu meiner Agentur. Und der Weg beträgt in Minuten ist gleich nicht ganz zehn. Verstehste. Kann ich ganz easy cheesy abholen. Na immerhin etwas.

Problem 3: Ich habe meinen Vertrag bei der Telekom nicht gekündigt.
Warum? Wahrscheinlich, weil ich einfach zu doof bin, um das Kundencenter zu verstehen. Fakt ist: ich habe meinen Tarif gekündigt. Was auch ein Fakt ist: nicht den Vertrag. Überlege mir jetzt, dass ich den billigsten Tarif nehme (fünf Euro) und die eigentlich geplante sechzehn Euro teure Prepaidkarte trotzdem nehme. Dann zahle ich zwar fünf Euro jeden Monat für nix, habe aber einen besseren Tarif für das fast gleiche Geld bei der Telekom (für zwanzig Euro). Leider müsste ich da wahrscheinlich eine neue Nummer anfordern. Vielleicht kennt sich ja jemand aus. (Versteht das überhaupt jemand noch, was ich geschrieben habe?)

Problem 4: Ich habe keine “richtigen” Klamotten mehr, weil ich nicht gewaschen habe.
Hätte gerne jemanden, der das hier für mich macht. Sollte wohl doch wieder nach Hause ziehen. Mein Vater würde mir aber wahrscheinlich erst mal feste in den Arsch treten, bevor er mir die Wäsche wäscht. (Hab ich schon mal erzählt, dass mein jüngster Bruder dadurch mit zehn gelernt hat, wie man eine Waschmaschine bedient?)

Problem 5: Ich kann kein LOST schauen, weil ich die zweite Staffel nicht habe.
Wollte sie mir bestellen, aber die Post will bei Auslieferung meinen Ausweis sehen, um zu beweisen, dass ich über achtzehn bin. Kein leichtes Unterfangen, dass jemandem zu beweisen, der mich nicht kennt, in erster Linie Supermarktverkäuferinnen. Also ließ ich es sein. Am nächsten Tag entschied ich mich um, da gab es die Staffel aber nicht mehr vorrätig. Schau ich jetzt halt die zweite Staffel Grey’s Anatomy. Schon ok.

Problem 6: Ich muss was mit der Post verschicken, habe es aber nicht hier.
Hätte ich mit Problem 2 kombinieren können. Kann ich aber nicht. Komme erst morgen oder Freitag dazu, daher muss sich der Empfänger noch etwas gedulden.

Nachtrag Problem 1: Gelöst, es ist jetzt gleich halb zwölf. Da ist das Zubettgehen gerechtfertigt.

Sonst ist alles gut.

18. April 2012, 23:25 Uhr


Aktueller Status: Übergang Urlaub/Arbeit.

Mallorca yeah

Hallo liebe Freunder der Sonne, oder eher … Nicht-Sonne, aber ist ja auch egal,

ich bin jetzt wieder zu Hause. Nach einwöchigem Urlaub mit eigentlich geplantem Nixtun, in dem ich dann so viel unternommen habe, dass ich sogar jeden Tag um spätestens acht Uhr (am Morgen!) wach wahr, und einer Woche in Mallorca mit meiner Freundin Pisa P. bin ich nun wieder zurück im kalten Deutschland.

Auf Mallorca hatten wir eigentlich durchweg gutes Wetter bei sonnigen zwanzig Grad, haben erst in der Sonne gelegen, waren dann noch recht gut unterwegs mit allen Fortbewegungsmitteln, die man sich so vorstellen kann. Ich habe mein supertollesneues iPhone als Kameraersatz dabei gehabt, und muss sagen, dass die Bilder allesamt recht gut rausgekommen sind (im Gegensatz zu meiner tausend Jahren alten Digicam). Seit Instagram bin ich immer auf der Suche nach einem guten Motiv (klingt professionell) und stellte fest, dass ich am liebsten Gebäude/Architektur und Essen fotografiere – Pisa hat sich darüber beschwert, so dass ich ihr die People-Fotografie (= wir, auch professionell) mit ihrer Spiegelreflex überlassen habe. Das Video kommt nach.

Heute war außerdem noch mein erster Tag in der neuen Agentur, und ich bin froh, wieder mehr Digitales machen zu können und mit mehr als zwei Leuten zu arbeiten. Eine kleine Agentur ist halt doch etwas anderes als eine mit ab neun Leuten – hatte dann auch noch zwei Feierabendbier (auch lustiger mit mehreren Leuten) und höre jetzt Marianne Rosenberg.

Folgend findet ihr dann noch eine Auswahl an Bildern, die ich Gott sei Dank gestern noch herausgesucht habe, heute wäre ich nicht mehr dazu fähig gewesen. In diesem Sinne: einen schönen Abend Euch allen!
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16. April 2012, 21:19 Uhr


Illustration: mein Zimmer.

Bei Klick größer und in Farbe. (Bitte möglichst den Browser so groß ziehen, dass sich die Lightbox frei entfalten kann.)

29. März 2012, 8:04 Uhr


Was ich schon immer mal sagen wollte und Tumblr.

Tumblr.

Es gibt viele Dienste, die man so nutzen kann. Facebook, Twitter, Last.fm, Formspring … Inzwischen gibt es so viele Dienste, dass Überschneidungen und Verknüpfungen zwischen den einzelnen Diensten kaum mehr wegzudenken sind – und man gar nicht richtig weiß, welchen Kanal man nun für welche Zwecke nutzen soll (dramatisch formuliert).

Ich nutze seit neustem Instagram. Instagram ist toll für Leute, die gerne (mobil) fotografieren und mit ein paar Filtern mehr aus ihren Fotos machen wollen. Und sie dann teilen. Ich finde das toll, es macht Spaß und so weiter.
Was mich an dieser App stört, und was so beabsichtigt ist, ist, dass keiner, der nicht bei Instagram ist, einem Stream folgen kann. Man ist gezwungen, sich die App zu laden und sich anzumelden. Einzelne Bilder mit Link – ja, Stream – nein. Ehrlich gesagt hat es mich, als ich Instagram noch nicht hatte, ziemlich gefuchst (voll Neunziger das Wort …), dass ich nicht die Möglichkeit hatte, anderen zu folgen.

Da es eigentlich ziemlich uncool ist, ein mal die Woche alle Instagram-Bilder auf diesem Blog zu posten, und die Resonanz hierzu relativ gering ist, weil: zu viel visueller Input auf einmal und Fotos sind nun mal nicht jedermanns Sache – und ach ja, ich will jetzt auch kein Blog werden, der sich durch so etwas auszeichnet (wenig Text, viel Bild, ihr wisst), habe ich Tumblr getestet. Eigentlich bin ich kein Fan davon, meinen Inhalt überall auf diversen Kanälen auszulagern, allerdings finde ich es beim Thema Fotos (und Zitate, Musik-Krams etc.,) okay, weil es keine längeren Beiträge sind, die ich verfasse. Sondern eben Kleinkrams, der auch gezeigt werden will.
Außerdem ist Tumblr ziemlich cool. Mit diesen ganzen Vorlagen (Zitat, Video, Fotos …), die man nutzen kann, den Designs, die einfach und ohne großen Aufwand gerecht eingestellt werden können. Und dass das Ganze nun auf einer Subdomain laufen kann (was es jetzt auch tut).

Also landen alle Bilder zukünftig auf meinem Tumblr-Blog. Finde das gut so. Und wer möchte, kann nun den Bilderstrecken (und Zitaten, Musik-Krams etc.,) folgen. Hier. Ohne Instagram. Über RSS oder anderweitigem “alten” Kram.

28. März 2012, 19:09 Uhr


Video: Umzug/Renovierung in München

Das Wochenende waren wir bei meiner Mum, um ihr bei ihrem Umzug in die neue Wohnung zu helfen und die alte zu streichen. Mein Bruder besorgte uns hierfür extra Einheitskleidung ausm Woolworth, die unsere Figur unvorteilhaft betonte (vor allem bei ihm selbst – er musste die Hose in Größe 34 tragen, weil die wohl aus Versehen in den Einkaufswagen so mit reinrutschte).

Am Wochenende testete ich die Kamera meines neuen iPhones, und somit schnippelte ich gestern Abend/Nacht noch die letzten Szenen aus unserem Wochenende zusammen. In Hammer-Qualität. Hähä. Nicht.

Viel Spaß beim Anschauen. (Den Teil, in dem mich meine Geschwister mit Tape eingewickelt haben, habe ich übrigens weggelassen.)

26. März 2012, 13:01 Uhr


Visueller Rückblick I

Ich wusste eigentlich nie, was Leute so toll an Instagram finden – doppelt nervig fand ich den Fakt, dass via Instagram eingebettete Bilder in Twitter erst über einen erneuten Klick auf den Link gesehen werden können (zumindest mobil). Das führte dazu, dass ich alle Menschen hasste, die ständig Bilderlinks posteten.
Trotz allem habe ich mir vor kurzem das App geholt, und finde es toll. Man hat dort einfach die Möglichkeit, seine Bilder über diverse Filter noch ein bisschen mehr zu pushen – und bei der miesen Kamera des iPhones 3GS, das ich noch habe (zumindest für einen Monat, hähähä), ist das schon ein großer Gewinn.

Instagram
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23. März 2012, 10:25 Uhr